Pflegeroutine bei Mauke

Mauke ist eine häufige Hauterkrankung bei Pferden, insbesondere in feuchten Perioden. Wenn sie auftritt, ist die Versuchung oft groß, schnell und drastisch zu handeln. Ein zu aggressiver oder unangemessener Ansatz kann jedoch die Haut weiter schwächen und ein erneutes Auftreten begünstigen.

Eine konsequente Hautpflegeroutine zielt vor allem darauf ab, ein günstiges Hautmilieu wiederherzustellen, die natürlichen Reparaturmechanismen der Haut zu unterstützen und entzündungsfördernde Faktoren einzudämmen. Das Ziel besteht nicht darin, die sichtbaren Zeichen zu maskieren, sondern die Haut langfristig zu unterstützen.

Verstehen Sie den Zweck der Hautpflegeroutine

Die Haut des Pferdes ist eine lebende Barriere. Wenn sie geschädigt ist, wie im Fall von Mauke oder Dermatophilose, braucht sie Zeit und geeignete Bedingungen, um sich selbst zu reparieren.

Eine gut durchgeführte Pflegeroutine ermöglicht:

    • äußere Angriffe auf bereits geschwächte Haut zu begrenzen,

    • die natürliche Heilung zu unterstützen,

    • das Hautgleichgewicht zu bewahren,

    • das Risiko eines erneuten Auftretens, insbesondere bei ungünstigen Umgebungsbedingungen zu reduzieren.

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Schritt 1 – Beobachten und beurteilen Sie den realen Zustand der Haut

Vor jeder Maßnahme ist es unbedingt erforderlich, den betroffenen Bereich zu beobachten:

  • Sind Schlamm, Krusten oder fettigen Stellen vorhanden?
  • Gibt es eine Empfindlichkeit bei Berührung oder nicht?
  • Wie groß ist das Ausmaß der Läsionen?
  • Wie ist die Entwicklung im Vergleich zu den Vortagen?


Diese Beobachtung ermöglicht es, Maßnahmen anzupassen und unnötige oder übermäßige Pflege zu vermeiden.

Schritt 2 – Nur bei Bedarf reinigen, ohne die Haut zu reizen

Systematische Reinigung ist nicht immer nötig. Wasser und zu häufig eingesetzte Reinigungsprodukte können die Hautschutzbarriere beeinträchtigen und die natürliche Reparatur der Haut verlangsamen. Wiederholte Reinigungen zerstören den natürlichen Schutzfilm der Haut und auch der Biofilm wird entfernt, der eine wesentliche Rolle für das Gleichgewicht und den Schutz der Haut spielt.

Der Einsatz von zu aggressiven Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln kann dieses Phänomen verstärken. Obwohl sie kurzfristig nützlich erscheinen mögen, unterscheiden diese Produkte nicht zwischen unerwünschten Mikroorganismen und natürlich auf der Haut vorhandenen Bakterien. Dieses Hautmikrobiom ist jedoch aktiv an Abwehrmechanismen und Heilung beteiligt. Seine wiederholte Zerstörung kann die Hautreparatur verzögern und zu anhaltendem Ungleichgewicht führen.

Zudem erzeugt die langanhaltende Feuchtigkeit infolge zu häufiger Waschungen ein Milieu, das die Heilung beeinträchtigt. Regelmäßig feuchte Haut regeneriert sich langsamer, was die Entzündung aufrechterhält und das Risiko eines Rezidivs erhöhen kann.

Wenn der Bereich einfach nur verschmutzt oder leicht schlammig ist, reicht oft ein sanftes, trockenes Bürsten aus. Dieser Ansatz ermöglicht es, oberflächliche Verschmutzungen zu entfernen, ohne die Haut anzugreifen oder ihr natürliches Gleichgewicht zu stören.

> Wann ist eine Reinigung sinnvoll

Eine gelegentliche Reinigung kann in folgenden Fällen in Betracht gezogen werden:

  • Der Bereich ist mit dickem Schlamm bedeckt,
  • Fettstoffe verhindern die korrekte Anwendung der Pflege,
  • Eine Zwischenreinigung ist zwischen zwei Anwendungen erforderlich.
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In diesen Situationen ermöglicht die gelegentliche Verwendung einer milden, desinfizierenden und hautfreundlichen Seife, wie z. B. Sapo Sana Equilibrium, eine Reinigung ohne die Haut anzugreifen. Im Allgemeinen wird das Abspülen empfohlen, um eine übermäßige Feuchtigkeit auf der Haut zu vermeiden und für die Hautreparatur günstige Bedingungen zu bewahren.

Schritt 3 – Tragen Sie eine nicht okklusive, hautfreundliche Pflegecreme auf

Sobald die Stelle gereinigt oder einfach von überschüssigem Schmutz befreit ist, besteht der zentrale Schritt darin, die Haut in ihrer Reparaturphase zu unterstützen. In diesem Stadium ist die Wahl der Pflege entscheidend.

Okklusive Produkte bilden einen undurchlässigen Film auf der Hautoberfläche. Während sie manchmal sofort den Eindruck eines Schutzes erwecken können, können sie auch den natürlichen Hautaustausch behindern, die Verdunstung von Feuchtigkeit begrenzen und ein Milieu aufrechterhalten, das für die Reparatur geschwächter Haut ungünstig ist. In einigen Fällen kann dieser Verschluss die Heilung verlangsamen und die lokale Entzündung verlängern.

Dagegen ermöglicht eine Pflege in Form einer leichten, nicht okklusiven Emulsion:

  • Eine angepasste Feuchtigkeitsversorgung aufrechtzuerhalten, ohne die Haut zu verschließen,
  • Die wichtigen Austauschfunktionen der Haut aufrechtzuerhalten,
  • Das natürliche Gleichgewicht der Haut zu unterstützen,
  • Der Haut dabei zu helfen, ihre physiologischen Funktionen allmählich wiederzuerlangen.

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Die Pflegecreme kann auf und um die Krusten herum aufgetragen werden, ohne zu versuchen, diese zu entfernen. Krusten sind ein wesentlicher Bestandteil des natürlichen Heilungsprozesses und spielen eine schützende Rolle, bis die darunter liegende Haut vollständig repariert ist.

Vor diesem Hintergrund wurde Philosa Equilibrium entwickelt, um direkt auf Hauterkrankungen einzuwirken, die Mauke begünstigen, und der Haut des Pferdes zu einer gesünderen Funktion zu verhelfen. Seine nicht okklusive Formulierung, sein angepasster pH-Wert und die Kombination aus nährenden und reparierenden Wirkstoffen ermöglichen es, das bei dieser Art von Schäden oft gestörte Hautmilieu wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Indem die Hautbarriere und der natürliche Regenerationsmechanismen unterstützt wird, trägt die Behandlung dazu bei, den betroffenen Bereich nachhaltig zu reinigen, das Fortbestehen von Hautungleichgewichten zu begrenzen und die Haut bei der allmählichen Rückkehr in einen stabileren physiologischen Zustand zu unterstützen. Dadurch ist die Haut besser in der Lage, sich selbst zu reparieren und äußeren Einflüssen zu widerstehen, was dazu beiträgt, die Entstehung und das Wiederauftreten von Läsionen im Zusammenhang mit Mauke zu reduzieren.

Wichtige Tipps zur Pflege von Mauke

> Häufigkeit der Pflege und Dauer der Routine bei Mauke

In der Anfangsphase ist eine regelmäßige Kontrolle unerlässlich.

Die Anwendung der Pflege wird empfohlen :

  • Täglich oder jeden zweiten Tag,
  • Je nach Zustand der Haut und der Entwicklung etwa zehn Tage lang.

Diese Phase trägt dazu bei, das Hautmilieu zu stabilisieren und die Reparatur aktiv zu unterstützen.

Sobald eine sichtbare Verbesserung zu beobachten ist, kann die Häufigkeit schrittweise verringert werden, ohne sofortiges abruptes Absetzen, um Rückfälle zu vermeiden.

> Das Vorhandensein von Krusten ist normal und nicht hinderlich

Das Fortbestehen von Krusten oder sogar deren Zunahme ist kein Zeichen für ein Scheitern der Pflegeroutine.

Es spiegelt den natürlichen Heilungsprozess wider. Solange sich die Haut positiv entwickelt, steht die Bildung von Krusten der Fortführung der Pflegemaßnahmen nicht entgegen.

Es ist wichtig, die Krusten nicht abzureißen, damit die Entzündung nicht wieder in Gang kommt und keine neuen Mikroläsionen entstehen.

> Eine je nach Situation variable Regenerationszeit.

Die Regenerationszeit hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Dauer des Bestehens der Hautschädigung,
  • Umfang der betroffenen Stellen,
  • Allgemeiner Zustand der Haut,
  • Umgebungsbedingungen.

Die Haut durchläuft einen Erneuerungszyklus von etwa 28 Tagen. Eine dauerhafte Besserung kann daher nicht sofort eintreten, insbesondere wenn die Haut schon seit längerem geschwächt ist. In manchen Fällen sind mehrere Wochen erforderlich, um wieder ein zufriedenstellendes Hautgleichgewicht zu erreichen.

> Die Pflege nach der Besserung fortsetzen, um Rückfälle zu begrenzen

Selbst wenn die Läsionen weniger sichtbar sind oder verschwinden, ist es ratsam, die Behandlung gelegentlich und mit zeitlichem Abstand zwischen den Anwendungen fortzusetzen.

In dieser Phase können Sie:

  • Das wiederhergestellte Hautgleichgewicht stabilisieren,
  • Rückfälle begrenzen,
  • Eine erneute Aktivierung vermeiden, die mit weiterhin in der Umgebung vorhandenen Bedingungen zusammenhängt.

Eine in größeren Abständen erfolgende Nachsorge, angepasst an Risikoperioden, ist oft entscheidend für die langfristige Stabilität.

> Verhindern Sie Rezidive im Laufe der Zeit

Prävention basiert auf einem globalen Ansatz:

  • Greifen Sie bei den ersten Anzeichen einer Fragilität ein,
  • Halten Sie eine konsistente Pflegeroutine ein,
  • Vermeiden Sie übermäßiges Waschen,
  • Passen Sie die Pflege an Jahreszeit und Feuchtigkeit an,
  • Respektieren Sie den natürlichen Rhythmus der Haut.

Indem die Haut über einen längeren Zeitraum unterstützt wird, anstatt schnelle und aggressive Maßnahmen anzustreben, ist es möglich, eine stabilere Regeneration zu fördern und das Risiko eines erneuten Auftretens zu verringern.